Das Runde, oder das Eckige?

Heute dreht es sich um die richtige Beckenauswahl für unser neues Meeresprojekt.

Der Markt ist voll von Becken in sämtlichen Varianten, Formen, Glas- und Materialarten, bis hin zum Sonderbau.

Zuallererst stellt man sich wieder die Frage: Was möchte ich für Tiere halten?

Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse und damit es nicht zum klassischen "Nemo im 54L Becken" kommt, sollte man sich vorher Gedanken machen und Rat beim wirklichen Fachberater im Handel, bei uns oder in diversen Internetforen holen, damit ihr auch lange Freude am Becken habt!



Fangen wir an beim Material.
Es gibt drei Hauptsorten an verfügbarem Material: Acrylglas - auch bekannt als Plexiglas-, Grünglas und Weißglass.
Plexiglasaquarien sind eigentlich immer Maßanfertigungen, daher empfehle ich dies nicht für Anfänger. Im Idealfall nehmt ihr ein Weißglasaquarium, dies hat im Vergleich zu den "normalen" Grünglasbecken den Vorteil, dass die Farben natürlicher rüberkommen und eben der "Grünstich" fehlt, den man grade bei schräger Draufsicht gut erkennt. Diese Becken sind ein wenig teurer, aber es lohnt sich!
Grundsätzlich gilt: Je größer das Becken, desto dicker die Wandstärke der Scheiben, desto schwerer das Glasbecken!



Die Form.
Hier sind mittlerweile auch keine Grenzen mehr gesetzt. Es gibt Abyssbecken, runde Säulen, das klassische Rechteck-becken und und und...

Sicherlich hat jede Form ihre Vor- und Nachteile und letztendlich ist es auch Geschmackssache. Bei runden Becken sagt man, die Fische könnten sich nicht orientieren, Abyssbecken hingegen sind anspruchsvoller in der Reinigung.
Für den Anfang empfehlen wir ein klassisches Rechteck, denn dies ist für Anfänger am unkompliziertesten zu handhaben. Die Größe ist nach Belieben und wie schon erwähnt nach den zu haltenden Tieren zu wählen.


Die Ausstattung
Es gibt Becken mit Technikabteil, mit Technikbecken oder komplett ohne und dies in allen Größen. Man muss beachten, dass es enorm schwierig ist, nachträglich einen Technikabteil oder eine Verrohrung einzubringen, daher muss dies gut bedacht sein. Hier kann man keine gezielten Tipps geben, denn dies ist ganz einfach Geschmackssache. Unter bekommt man die Technik immer - der eine mag es aufgeräumt, der Andere mag es leicht zugänglich.

Im nächsten Teil geht es um die weitere erforderliche Technik

Tags: tutorial, guide

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